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Gesundheitsschädliche trans-Isomere ungesättigter Fettsäuren

Anna Schmidt

Anna Schmidt

2026-03-20
2 Min. Lesezeit
Gesundheitsschädliche trans-Isomere ungesättigter Fettsäuren
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Trans-Fettsäuren werden durch technologische Prozesse wie das Verfestigen von Pflanzenölen und das lange, wiederholte Braten gebildet. Ihre Quellen können Margarine, Backwaren und tierische Erzeugnisse sein.

Trans-Isomere von ungesättigten Fettsäuren

Unversättigte Fettsäuren teilen wir in cis und trans. Sie enthalten mindestens eine doppelte Verbindung von Kohlenstoffatomen. Je nach Konfiguration der Atome in der doppelten Verbindung unterscheiden wir zwei Isomere.

Gesundheitliche Risiken durch den Verzehr von *trans*-Isomeren ungesättigter Fettsäuren: Mechanismen und epidemiologische Gefahrenpotenziale

Zahlreiche kontrollierte klinische Studien belegen eindeutig, dass der Konsum von *trans*-Isomeren ungesättigter Fettsäuren nachteilige Auswirkungen auf das Blutlipidprofil hat, insbesondere durch die Erhöhung des LDL-Cholesterinspiegels bei gleichzeitiger Reduktion des protektiven HDL-Cholesterins. Diese lipidmetabolischen Störungen akkumulieren das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen, einschließlich koronarer Arteriosklerose und thromboembolischer Ereignisse. Darüber hinaus wurde dokumentiert, dass *trans*-Fettsäuren die Insulinempfindlichkeit der Gewebe beeinträchtigen, was zu einer Dysregulation der Blutzuckerhomöostase führt und potenziell die Entstehung einer Insulinresistenz begünstigt. Ihre Metaboliten induzieren zudem oxidativen Stress durch übermäßige Produktion reaktiver Sauerstoffspezies, beschleunigen zelluläre Alterungsprozesse und schädigen die DNA-Struktur von Spermien, was mit einer verminderten männlichen Fertilität assoziiert sein kann. Von besonderer Bedeutung ist auch ihre immunsuppressive Wirkung, die die Abwehrreaktion des Organismus gegen Pathogene schwächt. Besondere Vorsicht ist bei schwangeren und stillenden Frauen geboten – eine hohe Exposition gegenüber diesen Verbindungen in der mütterlichen Ernährung korreliert mit einem erhöhten Risiko für fetale Entwicklungsstörungen sowie einem langfristig erhöhten Brustkrebsrisiko (bestimmte Metaanalysen zeigen sogar eine Verdopplung der Inzidenzrate). Im Rahmen der Gesundheitsprävention ist es entscheidend, Produkte mit teilweise gehärteten Pflanzenölen (z. B. gehärtete Margarinen, stark verarbeitete Süßwaren oder Fast Food) bewusst zu meiden, da insbesondere industrielle Verfahren wie katalytische Hydrierung oder Hochtemperaturraffinierung die Hauptquellen dieser schädlichen Isomere darstellen.
Anna Schmidt

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