Eigenschaften und Kontraindikationen zur Verwendung einer Nasssauna
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Eine Nasssauna wird oft fälschlicherweise als Dampfbad interpretiert, obwohl in beiden Saunen bis zu 40% Luftfeuchtigkeit erreicht werden können, bleibt die Temperatur im Dampfbad konstant bei 55°C, und das Dampfbad, das in der Luft vorhanden ist, wird durch spezielle Dampfgeneratoren erzeugt. Es sollte betont werden, dass eine Sauna, die nicht aus Holz gebaut oder nicht vollständig mit Holz ausgekleidet ist, keine Sauna mehr, sondern ein Dampfbad (römisch) ist.
Feuchte Dampfsauna
Die feuchte Dampfsauna ist für unseren Körper viel vorteilhafter als eine trockene Sauna. Das Bad beginnt bei einer Temperatur von 50° C und sobald sich unser Körper daran gewöhnt hat, erhöhen wir sie auf bis zu 90° C und die Luftfeuchtigkeit beträgt hier bis zu 20-40%. Der Wasserdampf, der den ganzen Raum füllt, kann durch periodisches Bewässern von Steinen auf der Oberseite des Ofens erzeugt werden. Unter dem Einfluss hoher Temperaturen in unserem Körper kommt es zu einem Austausch von Körperflüssigkeiten, und dann können wir uns an Toxine und schädliche Stoffwechselprodukte erinnern. Wenn die Temperatur unseres Körpers 40° C erreicht, weiten sich die unter der Haut liegenden Blutgefäße, während die inneren Blutgefäße sich zusammenziehen. Als nächstes kommt es zu einer Beschleunigung der Herzaktion und unser Blutdruck steigt an, obwohl gegen Ende des Bades bereits sinkt. Der Anstieg der Atmungsfrequenz begünstigt eine bessere Lungenbelüftung. Es ist zu beachten, dass die Dauer des Aufenthalts in der feuchten Dampfsauna 15 Minuten nicht überschreiten sollte. Beim Besuch der feuchten Dampfsauna sollten wir uns daran erinnern, dass genau wie bei der trockenen Sauna Zyklen zählen: Erwärmung - Abkühlung - Entspannung, da gerade die Temperaturschwankungen den größten Einfluss auf unseren Körper haben. Wir sollten uns daran erinnern, dass solche Temperaturschwankungen unsere Abwehrkräfte erhöhen.
Das Dampfbad – Merkmale
Es wird empfohlen, dass Menschen mit Hautproblemen wie Akne oder übermäßiger Talgproduktion ein Dampfbad nutzen. Wenn sich unsere Haut auf 40° C erwärmt, dient Schweiß dazu, den Körper vor Überhitzung zu schützen. Mit ihm werden alle Toxine und Hautverschmutzungen beseitigt, während die Talgdrüsen entsperrt werden, was die Entfernung überschüssigen Serums ermöglicht. Personen mit Akne oder übermäßiger Talgproduktion sollten vor der häufigen Nutzung des Dampfbads einen Dermatologen konsultieren. Akne kann ein Zeichen der Pubertät sein, aber in Fällen von starken Symptomen ist eine dermatologische Beratung und Behandlung erforderlich, einschließlich der Verwendung verschreibungspflichtiger Medikamente. Ein Dampfbad, wie andere Saunatypen, hat einen erheblichen Einfluss auf das Wohlbefinden, die Entspannung und die Reduktion von Stress. Hohe Temperaturen töten Bakterien und Viren ab, was sich positiv auf das Immunsystem auswirkt. Erhebliche Temperaturschwankungen fördern die Produktion von Abwehrstoffen, wodurch wir seltener krank werden. Das Dampfbad beschleunigt auch das Blut- und Gewebekreislaufsystem, was die Sauerstoffversorgung der Zellen verbessert. Ein Dampfbad kann Linderung bei Gelenkentzündungen oder Muskelzerrungen bieten und auch das Wiederherstellen der Kraft nach Gelenkdislokationen oder Knochenbrüchen unterstützen. Dampfbadsitzungen stimulieren die Produktion bestimmter Hormongruppen, die eine beruhigende und entspannende Wirkung haben, was das innere Gleichgewicht und die Ruhe fördert. Zusammenfassend hat ein Dampfbad sowohl positive Auswirkungen auf den Körper als auch auf die Psyche.
Dampfbad – Gegenanzeigen
Leider können nicht alle eine Dampfsauna nutzen, also lies die Liste der Gegenanzeigen und konsultiere deinen Arzt. Genau wie in jedem warmen Ort solltest du nicht unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen oder anderen Mitteln in die Sauna kommen. Darüber hinaus solltest du mindestens eine Stunde nach dem Essen warten, aber nicht mit leerem Magen kommen. Obwohl es positiv auf das Immunsystem wirkt, ist es am besten, nicht mit einer bereits entwickelten Infektion einzutreten, um deinen Zustand nicht zu verschlechtern. Auf der einen Seite hat es einen positiven Einfluss auf das Atmungssystem, aber auf der anderen Seite sollten Personen mit Asthma es vermeiden. Andere Einschränkungen umfassen akute rheumatische Erkrankungen, Tuberkulose, Geschwüre, Tumoren, Glaukom, Herzinsuffizienz und Kreislaufstörungen, koronare Herzkrankheit, Bluthochdruck, Thrombophlebitis, Epilepsie und Klaustrofobie. Schwangere Frauen, ältere Menschen und Kinder unter 6 Jahren sollten keine Dampfsauna nutzen. Jede Sauna hat ähnliche Eigenschaften und Gegenanzeigen, aber die Wahl hängt von dir ab. Wenn dein Arzt dir erlaubt hat, die Sauna zu nutzen, findest du heraus, in welcher du dich am wohlsten fühlst.
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